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Shingon-Mönch Abschluss-Training

15. Juni 2020 10:00 - 17. Juni 2020 17:00

1800€
Mgic Buddhas Dainichi Kristall-Mandalas Shingon Reiki 2. Grad

Das Shingon-Mönch Abschluss-Training in der Ausbildung zum Shingon-Mönch vollendet die Grundlagen der Meditation und Buddhistischen Geistheilung mit Mantras, Mudras und Siddham in der Anwendung der Drei Mysterien des Tantrischen Buddhismus.

Der Umgang mit den Drei Mysterien von Mantra, Mudra und Siddham oder Körper, Rede und Sinn (Geist) schult Deine geistigen Fähigkeiten dahingehend, dass Du Dein Herz beruhigst, die Illusionen fallen lässt, in Kontakt mit dem Herz der Erleuchtung trittst und die Wirkungen der Mantras, Mudras und Siddham für dich und andere anwenden kannst. 

Das Anwenden der Drei Mysterien gibt dir die Möglichkeit, dich selbst und andere im spirituellen Herzen zu purifizieren und zu heilen, ganz in dem Sinne der Bedeutung des Mantra-Begriff: Instrument/Werkzeug um das spirituelle Herz zu vervollständigen. Das sich Annähern an die eigene Urnatur ist das Vervollständigen des Herzen und gleichzeitig der Schutz für das spirituelle Herz. In modernen Worten nennt man dies Buddhistische Geistheilung als ein wichtiger Aspekt der Buddhistischen Heilkunst. Weitere Disziplinen dort sind zum Beispiel Buddhistische Massage oder Rituale der Heilung.

Ein weiterer Teil Deiner Ausbildung zum Shingon-Mönch beinhaltet das Shingon Reiki. Das ist zum einen das traditionelle Usui Reiki Ryôhô und zum anderen die Erweiterungen der Möglichkeiten der Mentalheilung, Aura-Chakra-Kultivierung, Qigong Reiki und die Einbindung der Siddham und Mantras mit dem zusätzlichen Kaji-Segen durch die buddhistischen Heilsgestalten mit Meditationen und Ritualen der Heilung mit Reiki.

Insgesamt sind dies eine Menge nützlicher Werkzeuge, die in ihrer Anwendung auf einer einfachen Syntax aufbauen. Im Bereich des Reiki geht es um die Anwendung der Siddham und Mantras beim Handauflegen auf den Körper und in der Aura, in der Mentalheilung, im Fernkontakt für Raum und Zeit. Im Bereich der Meditationen der Heilung geht es um Kontemplationen mit den Siddham zur Übertragung der Kraft der Heilgestalten.

Diese Werkzeuge sollen im Abschluss-Training zum Shingon-Mönch einerseits gemeistert werden und andererseits auf eine höhere Ebene gebracht werden. Dazu nutzen wir

  • die Pilgerfahrt der 88 Tempel,
  • den Kongô als Buddhistischen Zauberstab,
  • das karmische Verbindungsritual Kechien Kanjô
  • die Weihe von Skulpturen. 
  • das Herz-Sutra-Ritual
  • das Mantra des Lichtes
  • die Buddhistische Zuflucht
  • das 100-Zeichen Rishu-kyo

Shikoku Pilgerfahrt der 88 Tempel

Als der Shingon-Mönch Kûkai (774-835) sich entschlossen hatte, die Gumonji-hô als Laien-Mönch in der Wildnis zu praktizieren, ging er nach Wakayama auf den Koyasan und auf die Insel Shikoku. An allen Orten, wo er verweilt haben soll, gibt es heute einen Tempel, der mit ihm zu tun hat. In Shikoku sind das die 88 Tempel, zu denen sich eine Pilgerfahrt auf den Spuren Kûkais entwickelt hat. 

Dort gilt das Motto Dôgyô ninin 同行二人 (Gemeinsam zu zweit). Das bedeutet, dass jeder Pilgermönch oder Asket bei den 88 Tempeln in Begleitung von Kûkai geht. Um Kûkai und seinem Wirken nahezukommen, ist es als Laien-Mönch das Beste, diese Pilgerfahrt ebenso absolviert zu haben. Nun gibt es in Japan eine Möglichkeit, in den Genuß der Pilgerfahrt zu kommen, ohne zwingend in Shikoku die Tempel abgelaufen zu haben. Genau so eine Vorgehensweise ist Teil Trainings zum Shingon Mönch.

Kechien Kanjô

Kechien Kanjô 結縁灌頂 ist eines der traditionellen Rituale der Shingon Schule, um die Heilsgestalt herauszufinden, zu der man eine tiefe und vielleicht auch karmische Verbindung hat. In Japan wird dieses Ritual für Laien einmal jährlich abgehalten, damit diese ihren Jahres-Buddha für ihre persönliche Entwicklung herausfinden können. Unter Mönchen muss man nicht genau ein Jahr warten, da es eine Praxis für jede Heilsgestalt gibt. Und wenn diese abgeschlossen ist und die entsprechenden Erfahrungen und Entwicklungsschritte vollzogen sind, dann kann das Ritual wiederholt werden. So kann der Adept (Shingon-Mönch) unabhängig von den schon gelernten Möglichkeiten, seine individuelle Entwicklung vorantreiben.

Buddhistische Zuflucht

Die buddhistische Zuflucht kie 帰依 ist die Ehrerbietung des Buddhas, der buddhistischen Lehre und der Gemeinschaft. Diese sind die Drei Juwelen, derer man sich anvertraut kimyô sanbô 帰命三宝.

Der Buddha ist dein Herz der Erleuchtung als Shingon-Mönch und die Erkenntnis, dass dieses dir innewohnt. Insofern ist der Buddha nicht wirklich ein externales Wesen, wird aber auf dem Weg des Buddhismus als solches zunächst im Rahmen von Figuren und die drei Mysterien als rituelle Hilfe genommen, um die Kräfte zu rufen und das Herz der Erleuchtung in sich zu wecken.

Zuflucht bedeutet überdies das vollkommende Vertrauen in den Buddha, die Lehre und die Gemeinschaft ohne Spuren eines Zweifels. Dies kommt besonders bei der Rezitation von Mantras zum tragen.

Eine weitere Praxis der Zuflucht sind zudem die buddhistischen Niederwerfungen bzw. Verbeugungen kimyô chôrai 帰命頂礼. In der Zuflucht ist auch das Vertrauen auf die Erlösung im Sinne der Erleuchtung als grundlegende Voraussetzung enthalten.

Kongô – Der Buddhistische Zauberstab

Der Kongô 金剛 (Skr. Vajra) ist eine Art buddhistischer Zauberstab des Tantrischen Buddhismus. Ursprünglich war er mal eine Waffe des brahmanischen Gottes Indra, die als unzerstörbar angesehen wurden.  In diesem Sinne steht er heute für das nicht erschaffene, vollkommene und reine Herz der Erleuchtung, welches einem jeden Wesen innewohnt.

Der Kongô wird für die tägliche Ritualarbeit am Altar benutzt. Er legitimiert den Shingon-Mönch als den Adepten, der das Recht hat, mit den Spirits des Altars zu kommunizieren und gibt Kraft in die Ritualarbeit.

Der Kongô im Abschluss-Training zum Shingon-Mönch hat eine ganz besondere Weihe erhalten, so dass sich damit etliche Praktiken durchführen lassen. Nur ein Bruchteil davon wird im Abschluss-Training gelehrt. In den fortgeschrittenen Ausbildungs-Stufen kommen etliche Anwendungen hinzu. 

Weihe von Skulpturen

Eine buddhistische Skulptur ist ohne Weihe einfach nur eine Figur aus dem Material, aus dem sie geschaffen wurde. Erst durch eine Weihe wird sie richtig brauchbar für die rituelle Arbeit etwa an einem Altar. Allerdings kann es passieren, dass eine Figur mit der Zeit Kraft annimmt, wenn der Shingon-Mönch regelmäßig seine Aufmerksamkeit darauf lenkt.

Im Tantrischen Buddhismus gibt es unterschiedliche Arten, eine Figur zu weihen. Im Training zum Shingon-Mönch geht darum zu lernen, die Figuren so zu weihen, dass ein Laien-Buddhist mit der Figur Meditationen und Gebete durchführen kann. Das bedeutet, dass die Figur eine Schnittstelle zwischen der Heilsgestalt und dem Besitzer wird.

Nützliche Infos

  • Dieses Seminar ist Teil der Ausbildung zum Shingon-Mönch.
  • Bitte festes Schuhwerk, Outdoor-Kleidung und eine wetterfeste Sitzunterlage mitbringen
  • Bitte einen Kongo/Vajra mitbringen

Details

Beginn:
15. Juni 2020 10:00
Ende:
17. Juni 2020 17:00
Eintritt:
1800€
Veranstaltung-Tags:

Veranstaltungsort

Seminarräume von Dr. Mark Hosak
Friedrichstr. 6
Eberbach, 69412 Deutschland
Telefon:
06271-947957
Website:
https://www.shingon-institut.com

Veranstalter

Dr. Mark Hosak
Telefon:
06271947957
Website:
www.markhosak.com

Tickets

12 verfügbar
Abschluss-Training Shingon-Mönch 20201.800,00 

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