Japanische Kultur und Spiritualität

Japanische Kultur - grüner Tee ist Japan tatsächlich grünJapanische Kultur und Spiritualität ist ein Seminar der Shingon Reiki Meister Ausbildung. Es ist zudem hilfreich für jeden engagierten Reiki-Praktiker, der die Ursprünge und Quellen des Reiki näher kennen lernen möchte, um zu verstehen aus was für einer Kultur und spirituellen Tradition die Heilkunst des Usui Reiki stammt. Dafür gibt es mehrere Beamer-Vorträge mit Original-Fotos aus Japan und praktische mit japanischen Umgangsformen zur Vorbereitung auf eine Japan-Reise oder auch die japanische Tee-Zubereitung.

Aus dem Inhalt

  • Einführung in die japanische Kulturgeschichte in Zeitgeist des Mikao Usui
  • Einführung in den japanischen Buddhismus und Schamanismus (Shinto
  • Japanische Tee-Zubereitung und Zeremonie
  • Pilgerreisen in Japan
  • Wie ticken die Japaner
  • spirituelle Reise zum Kurama-Berg
  • alltägliche Rituale und Umgangsformen
  • die spirituellen Traditionen Japans: Buddhismus, Shintô, Shugendô

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Vortrag oder Seminar über japanische Kultur mit Dr. Mark Hosak

Möchtest du einen Vortrag oder ein Seminar organisieren? Dr. Mark Hosak kommt gerne in deine Stadt, um bei dir einen Vortrag oder ein Seminar zu halten. Oder magst du ein persönliches Coaching zum Umgang mit Japanern oder als Vorbereitung für Japanreise persönlich bei Dr. Mark Hosak buchen? Dann melde dich dazu einfach jetzt über das Kontakt Formular. Auch ist es möglich, gemeinsam nach Japan zu reisen.


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Japanische Kultur – Umgangsformen

So weit Japan von uns entfernt liegt, so anders ist auch die Kultur Japans und sind die Umgangsformen dort. Der Umgang mit Japanern ist für viele westliche Menschen eine große Herausforderung. Japaner scheinen in allem, was sie tun nach Perfektion zu streben und vielleicht ist ihnen dieses gar nicht bewusst. Verfolgt man ihre Geschichte zurück, so kann man seit über 1500 Jahren sehen, dass Japan die seltene Fähigkeit besitzt, Güter und Kulturen anderer Länder aufzunehmen und diese schließlich soweit zu verbessern, dass es in vielen Fällen etwas rein Japanisches zu sein scheint. Das hängt unter anderem damit zusammen, dass die Ursprungsländer alte überholte Kulturgüter verwerfen, während diese in Japan bis auf den heutigen Tag in ausgefeilter und perfektionierter Form erhalten bleiben. Entsprechend tun sich Japaner schwer darin, alte Denkweisen abzulegen. Gerade das ist ein Punkt, warum der langfristige und erfolgreiche Umgang mit Japanern oft schwer fällt. Das trifft auf nahezu alle Lebensbereiche zu. Besonders auffällig ist es aber in der Wirtschaft, wenn große und kleine Unternehmen mit japanischen Unternehmen Verhandlungen führen und Verträge unterzeichnen wollen.

Die Beschäftigung mit japanischen Umgangsformen in Sprache, Verhalten und vor allem ihrer Kultur ist der Schlüssel zum Erfolg und zu langfristigen Verbindungen.

Japanische Kultur – eine enge Verbindung von Sprache und Verhalten

Im Westen besteht die Neigung, die hiesigen Sprachen mit anderen zu vergleichen. Probiert man, Deutsch und Japanisch miteinander zu vergleichen, ist das Grund, warum das Erlernen der japanischen Sprache so schwer fällt. Akzeptiert man Japanisch als etwas völlig anderes, ist es eine einfach zu erlernende Sprache. Das ein Beispiel:

Übersetzt man das kurze Wort „ja“ ins Japanische, so lautet es „hai“. „Hai“ hat im Japanischen aber noch ganz andere Bedeutungen und nur in den seltensten Fällen steht es für die Bedeutung „ja“. Meistens bedeutet „hai“: „Ich habe verstanden“ oder „Ich höre zu“. Aus japanischer Sicht ist das keine Zustimmung wie das deutsche „ja“. Die Zustimmung der Japaner drückt sich oft durch ihre Handlungen aus. Nagelt man sie darauf fest, im deutschen Sinne „ja“ zu sagen, werden sie skeptisch und entscheiden sich eher für „nein“. Eine solche Reaktion entsteht dadurch, dass Japaner sich aufgrund ihrer Erziehung unbewusst oder auch bewusst fragen: „Warum will der Verhandlungspartner wohl diese ausdrückliche Zustimmung? Es scheint so, als würde er uns nicht vertrauen. Wahrscheinlich kann man ihnen auch nicht vertrauen“. Außerdem fühlen sich Japaner in solch einer Situation sehr unwohl. Aber auch das zeigen sie nicht, weil sie anders erzogen sind. Da zudem die direkte Ablehnung den Japanern enorm schwerf ällt, lächeln sie bescheiden, hüllen sich in Schweigen.