Rezensionen über Dr. Mark Hosak

Ein erfahrener Kampfsportler über Mark Hosak

 „The proof of the pudding is in the eating.“, wie schon die Briten sagen.

Ich kenne Mark persönlich und bin von seiner tief in der Geschichte der Kampfkunst verwurzelten Lebens- und Lehrweise sehr beeindruckt. Und bei ihm hört die Kampfkunst nicht bei den äußeren Waffen auf. Viele sind sicherlich von Techniken und den verschiedensten Waffen beeindruckt,…Doch wer beschäftigt sich auch mit den anderen Gebieten des „Kampfes“?

Zum Kämpfen gehört z. B. auch das Heilen. Und auch die Beschäftigung mit der spirituellen Seite des Kämpferlebens. Wer sich nur mit der reinen Technik beschäftigt, wird irgendwann in der Weiterentwicklung stecken bleiben.

Denn die reine Technik hört da auf, wo der Körper aufhört. Und wer schon einmal so alte Meister wie z. B. den damals gut 83jährigen Großmeister des Aikido André Noquet bei einer Vorführung live erlebt hat und von ihm wie ein Blatt im Wind scheinbar mühelos drei Meter weit durch die Luft geworfen wurde, der weiß, dass in diesem Alter viel über den nicht so einfach „begreifbaren“ geistigen Aspekt der Kampfkunst entschieden wird.

Mark hat einfach schon früher in seinem noch jungen Leben damit begonnen, sich mit diesen geistigen Themen auseinander zu setzen. Die Intensität seines spirituellen und kämperischen Lebens kann man in Unterhaltungen und in seinem Unterricht wahrnehmen.

Und wer meint, dass Mark nicht gelernt hat zu kämpfen, der soll einmal wie er die über 2.000 km lange Pilgerfahrt durch die tiefen Waldgebiete Japans auf sich nehmen, auf der er – zu Fuß und nur mit einem Pilgerstock „bewaffnet“ – der einen oder anderen Gefahr ausgesetzt war. Viele von uns – mich bis jetzt eingeschlossen – würden eine solche Strapaze nicht auf sich nehmen, um die geistigen Aspekte einer Kampfkunst bis in ihre tiefsten Tiefen hin kennen zu lernen.

Doch wer wirklich diesen Schritt geht und sich auch auf die inneren Aspekte des Kampfes einläßt, der wird für den „realen“ Kampf und auch das „reale“ Leben besser gerüstet sein. Denn – und auch das ist vielfach bewiesen worden – in einem Kampf zweier gleich guter und starker Gegner wird immer der gewinnen, der mental, also geistig, stärker und belastbarer ist.

Jemand, der wirklich an der Entwicklung seiner Kampfkunst interessiert ist, wird also diesen letzten Schritt hinein in die Abgründe seiner eigenen Seele wagen.

Uwe Hiltmann, Niedernhausen/Taunus

(…hat 20 Jahre Kampfsport-Erfahrung und Bücher von Nakayama und Bruce Lee ins Deutsche übersetzt…)

Rezensionen über mehrere Disziplinen

Spirituelle Krieger Ausbildung

Die Ausbildung zum Spirituellen Krieger ist für mich eine besondere Herausforderung, da ich bevor ich die Ausbildung begonnen hatte eher ein Typ Mensch war, der nicht so viel mit Kampf zu tun hatte. Ich war früher auch eher der Meinung, dass Kämpfen mehr schlecht als recht sei.

Mein Ansatzpunkt kommt eher aus der Richtung der Spirituellen Heilung. Das heißt, ich war nicht sonderlich in Kampfkünsten vorgebildet, wenn man mal von den paar Jahren Judo-Training in meiner Jugend absieht. Durch das Erlernen der Künste des Kampfes mit und ohne Waffen hat sich mein Leben und meine Betrachtungsweise des Lebens sehr verändert. Ich erkenne mehr und mehr, dass es enorm wichtig ist zu kämpfen. Aber nicht, um zu zerstören oder zu gewinnen, nein, es ist wichtig zu kämpfen, um zu leben. Und zwar so zu leben, wie es der wahren Natur des eigenen Selbst entspricht. Und diese Ressource hole ich mir unter anderem aus dieser Ausbildung.

Ich habe durch das Erlernen dieser genialen und effektiven Künste ein viel stärkeres Selbstbewusstsein erlangt und mehr Selbstachtung und Standfestigkeit.

Was mich total begeistert, ist das Lernen und Trainieren bei einem Meister, der wahrlich ein Meister ist. Er kennt sich nicht nur im Bereich der Kampfkünste aus, sondern ist ein Lehrer für das Leben und hat, so scheint es mir die Geheimnisse des wahrhaftigen Lebens ergründet. Für mich ist er zwar immer noch ein Rätsel, aber das macht es für mich so spannend von ihm zu lernen. Mal geht es leichter, mal schwerer. Ein guter Lehrer erkennt eben die Schwächen und Schattenseiten seiner Schüler und macht liebevoll darauf aufmerksam, auch wenn man nicht unbedingt immer dort hinschauen will, wo er einen hinschubst. 😉 Dadurch hat man aber die Chance optimal zu wachsen und zu lernen.

Es ist wirklich so, dass man gleich zu Beginn sehr fortgeschrittene Techniken und Drills lernt, wodurch man sehr schnell die Zusammenhänge der Kampfkünste begreifen kann. Ich glaube mich könnte kein Training, was es sonst noch so außerhalb des Tengu Akasha Dojos gibt, mehr befriedigen.

Ich bin sehr froh, dass ich damals die Entscheidung getroffen habe, diese Ausbildung zu machen und dankbar für die Möglichkeit.

Grüße an alle Ninjas!

Tanto Jutsu

Tanto Jutsu ist eine meiner Favorites. Mit dem Messer rumzufuchteln fand ich schon immer geil. Und hier im Tengu Akasha Dojo habe ich gelernt damit richtig umzugehen. Das heißt, aus dem Fuchteln sind anmutige Bewegungen geworden, die mir in Situationen, wo es hart auf hart kommt, das Leben retten könnten.

Messertraining bei Mark Hosak macht rießen Spaß und verblüfft mich immer wieder auf’s neue. Wenn ich das so sehe, wie er die Dinge vorführt und anwendet, sieht das schon echt genial aus. Wenn ich die Sachen dann selber lerne und die funktionieren dann auch noch einfach so, bin ich oft ganz baff.

Besonders die Art bei Mark Hosak zu lernen ist glaube ich einzigartig. Man übt nicht immer wieder die gleichen Sachen bis zum Umfallen, sondern erlebt bei jedem Training etwas Neues, was aber zusammengenommen wiederum ein ganzes rundes Bild ergibt.

Es lohnt sich da echt mal kostenlos reinzuschnuppern.

Escrima, Kali, Arnis

Mit den kurzen Stöcken zu kämpfen ist ziemlich cool. Besonders die Drills mit zwei Stöcken. Die gefallen mir besonders gut. Das sieht echt gut aus und man braucht ne Menge Koordination, um das zu können, aber nicht, um es zu lernen, denn lernen kann man es recht schnell. Die Übung zu Hause macht’s! Aber das ist ja mit allem so.

Lernen kann man hier den Kampf mit einem Stock, Stock gegen Stock, waffenlos gegen Stock mit Entwaffnung. Mit Doppelstock das gleiche. Die ganzen Drills, die ziemlich reinhauen. Wenn man bedenkt, dass die Stöcke eigentlich Macheten darstellen und entsprechend trainiert, macht das Training nochmal mehr Bock. Und das ganze wird dadurch noch spannender und das Niveau steigt, weil man schließlich aufpassen muss, dass man nicht in die „Klinge“ greift. Das bedeutet man lernt im Prinzip auch mit 2 Macheten gleichzeitig zu kämpfen. Das ist geil.

Was mir auch gut gefällt, ist die waffenlose Anwendung der Stock-Techniken. Wenn man eine Zeit lang die ganzen Drills geübt hat und man die intus hat, dann können die auch im Ernstfall so aus einem rauskommen, auch wenn man keine Stöcke in Händen hält. Das macht aber nix, weil die Drills auch ohne Stöcke als Angriff und Verteidigung ziemlich gut sind.

Seit ich Escrima bei Mark Hosak gelernt habe, nehme ich die Stöcke öfters einfach mal so mit, um damit herum zu wirbeln, was eigentlich garnicht sein muss. Denn du kannst auch ohne die Stöcke sehr gut trainieren. Als Ninja geht das eben ;).

Im Großen und Ganzen macht mir das Training mit dem Doppel-Kurz-Stock ziemlich viel Spaß.

Taguchi Ryu Nyo Kenjutsu

Schwertkampf hat für mich etwas mystisches und abenteuerliches. Und beim japanischen Schwertkampf im Taguchi Stil ist es mehr die Technik, als die Kraft, die das Schwert bewegt. Das ist faszinierend. Die Kraft des Schwertes kommt von Mutter Erde und aus dem kleinen Finger. Hört sich komisch an, funkt aber.

Mit besonderen kleinen versteckten Übungen, die man auch im Allttag bei fast jeder Gelegenheit machen kann, kann man die Techniken schnell verinnerlichen.

Eigentlich ist es ja so, dass wenn wirklich zwei Krieger sich mit einem Samurai-Schwert gegenüberstünden, dass es maximal 2-3 Techniken wären, die ausgeführt würden. Der bessere übrelebt, der andere ist Wurst.

Ich habe das Gefühl, dass ich mit Taguchi Ryu Nyo Kenjutsu eine sehr gute Basis habe. Je mehr ich die Basis trainiere, umso mehr merke ich, dass das wirklich gut ist, was ich hier lerne. Da wurde wirklich an Details gedacht, die so einfach und zugleich so effektiv sind.

Die Bewegungen fühlen sich auch irgendwie harmonisch an, als hätte ich das schon hunderttausenfach gemacht.

Ich bin gespannt, welche geheimen Kenjutsu-Lehren ich noch im Rahmen meiner Ausbildung lernen werde.

Bujinkan Ninpo Taijutsu

Ich habe das Bujinkan Ninpo Taijutsu bei Mark Hosak nebenher kennengelernt. Von dem, was ich da gesehen und trainiert habe war ich irgendwie nicht so ganz begeistert. Aber es ist ganz ok. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich eigentlich Taguchi Ryu Ninjutsu trainiere und daher ein bisschen verwöhnt bin.

Jedenfalls gibt es bei Mark Hosak kein Abhärtungstraining und kein stundenlanges Grundstellungen-Üben bis die Muskeln platzen. Diese Tatsache ist mir jedenfalls sehr sympathisch. Dafür gibt es bei Mark andere effektive Trainingsmethoden, wie z.B. das Junan Taiso, eine spezielle Ninja-Gymnastik, um weich und flexibel zu werden.

Das Bujinkan Ninpo Taijutsu wirkt im Vergleich zum Taguchi Ryu Ninjutsu eher rüpelhaft, verkrampft, zum Teil richtig unlogisch und ich habe das Gefühl, dass die Bujunkan Sachen garnicht richtig funktionieren, wenn das Gegenüber nicht mitspielt, weil dort alles mit viel Kraftaufwand geschehen muss, um wirksam zu sein. Wenn man nunmal nicht so viel Kraft hat, wird es dort schwierig. (Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die kleinen Japaner im Mittelalter so muskelbepackt wie manche von den heutigen Bujinkan-Lehrer waren.)

Als Basis jedoch ist das Ninpo, wie ich gemerkt habe, ganz gut, weil man hier schön lernen kann, wie man das mit Taguchi Ryu Ninjutsu effektiver machen kann.

Wenn man allerdings Ninpo Taijutsu trainieren möchte, dann würde ich trotzdem Mark Hosak als Lehrer dafür empfehlen, weil er sich einfach gut auskennt und durch sein Japanologie-Studium und seine Japan-Aufenthalte sehr viel Hintergrundwissen, Erfahrung und geschichtliche Details vermitteln kann.

Außerdem kennt er sich in anderen effektiven Kampfkünsten sehr gut aus und kann so Dinge mit einfließen lassen, die es wo anders nicht so einfach gibt.

Fazit: Wenn Ninjutsu, dann Taguchi Ryu Ninjutsu und für Basis-Zwecke das Ninpo Taijutsu kennlernen und mittrainieren.

Ninja-Grüße!

Taihenjutsu

Taihenjutsu ist das Trainieren der Ninja-Rolle. Ich kannte davor die Judo-Fallschule, wo man sich auf die Matte haut und mit der Hand abschlägt, um die Wucht des Aufpralls abzufangen. Auf dem Asphalt würde das bedeuten: sämtliche Knochen von Hüfte bis Hand gebrochen!

Das Taihenjutsu, wie ich es im Tengu Akasha Dojo gelernt habe ist echt genial. Wenn es sein muss, kann ich jetzt abrollen und wieder kampfbereit dastehen, egal ob auf Rasen oder Asphalt. Das macht echt Spaß, zwischendurch einfach mal eine Rolle zu machen, um im Training zu bleiben. Ich bin davon begeistert!

Es ist eine Kunst zu Fallen/Rollen und heißt nicht nur so.

Natürlich übt man nicht gleich auf der Straße, nein, das Training ist so aufgebaut, dass man Schritt für Schritt den Ablauf lernt und dabei erst mal auf einer Matte übt, dann auf dem Rasen und dann erst auf dem Asphalt.

Junan Taiso

Junan Taiso sind den Körper weichmachende Übungen, die Gymnastik der Ninjas.

Dort gibt es viele Übungen von Kopf bis Fuß, um zu Lockern, zu Dehnen und Muskeln gesund aufzubauen. Als ich die Übungen das erste mal mitgemacht hatte, dachte ich „das kenne ich schon“, nur nach und nach habe ich bemerkt, dass die Übungen doch irgendwie anders sind als die Standart-Dehnübungen, die man so allgemein kennt.

Wer will bekommt auch eine Beratung über optimale Nahrungsergänzung und spezielle Kräuter-Nahrung, um optimal fit zu sein für das Training und damit sich die Muskeln dort gesund aufbauen, wo sie gebraucht werden.

Unter den Junan Taiso Übungen befinden sich auch einige, die dir dabei helfen deinen Energiekörper so aufzubauen und stabil zu machen, damit du ihn für den Kampf verwenden kannst. Das finde ich besonders spannend.

Die Übungen kann man locker zu Hause vor dem Fernseher oder in der freien Natur machen und man braucht keine besonderen Geräte dafür. Der Körper bleibt fit, beweglich, weich und stark. Mir gefällt’s!

Taguchi Ryu Ninjutsu

Ich kannte davor Ninjutsu nur vom Hören und natürlich die schwarz gekleideten Ninjas von Filmen. Bekannt ist bei uns hier im Westen vor allem die Trainingsgruppe von Masaaki Hatsumi, das sogenannte Bujinkan, wo Ninpo Taijutsu trainiert wird. Das habe ich auch bei Mark Hosak kennengelernt, weil er das früher jahrelang, zum Teil auch in Japan beim Großmeister persönlich, trainiert hatte.

Taguchi Ryu Ninjutsu ist aber etwas anderes. Ich habe das Gefühl, dass wenn ein mittelalterlicher Ninja wählen würde, dass er dann Taguchi Ryu Ninjutsu vorziehen würde, weil es sich in sich stimmiger anfühlt.

Das Ninjutsu im Taguchi Stil ist sehr technik- und wahrnehmungsbetont. Das heißt, man lernt wahrzunehmen, wer das Gegenüber ist und wie er sich bewegt, um entsprechend handeln zu können. Die Techniken sind fließend und weich und sehen sehr anmutig aus. Mit wenig Kraft, so wenig Körperteilen wie möglich und effektiver Technik kann man hier lernen viel zu bewirken.

Es gibt beim Ninjutsu im Taguchi Stil so viel, was man lernen kann. Beim Taguchi Ryu Ninjutsu Training sind zum Beispiel auch von Anfang an Waffen mit im Spiel. Das macht das Training abwechslungsreich und spannend, weil man vorher nie genau weiß, was auf einen zu kommt.

Das Ninja-Training bei Mark Hosak fühlt sich auch irgendwie mystisch an. Ich kann es schwer beschreiben, aber das Taguchi Ryu Ninjutsu scheint ein lebendiges Wesen zu sein, das danach strebt immer besser und effektiver zu werden, sich darauf freut Neues zu entdecken und altes und unbrauchbares abzuschütteln, damit das Neue harmonisch integriert werden kann. Und Mark scheint der Kanal dafür zu sein, durch welchen das Ninjutsu aus seiner mystischen Ninja-Welt in die unsrige durchströmen kann.

Taguchi Ryu Ninjutsu fühlt sich für mich an wie ein Drache, der im Erdreich gut verwurzelt ist, die Hitze des Feuers für seinen Antrieb nutzen kann, so hart, weich und wandelbar wie das Wasser sein kann und so frei und ungezwungen wie der Wind, der das tut was er will, aber dennoch seine Grenzen kennt.

Sehr zu empfehlen!

Rezensionen von Benjamin aus Freiburg