Powerausbildung Kali

Die Powerausbildung Kali ist Teil des zweiten und fortgeschrittenen Stufe Chuden der Spirituellen Krieger Ausbildung.

 

Spezialisierungen in der Powerausbildung Kali

  • Kali-Silat
  • Perisai Diri – Pentjak Silat
  • Bersilat
  • Golok aus Bakti Negara – Pentjak Silat
  • Barong aus Estilo Fondo Ruares
  • Lanze – Bangkow
  • Sicheln
  • MES-Tonfa
  • Sarong
  • Scarambit
  • Kriss aus Magaly Pangamut, Bersilat und Perisai Diri und Bakti Negara
  • Cinco Teros
  • Magaly Pangamut
  • Machete(n) komplett
  • Doppelmesser komplett
  • Spazierstock
  • Langstöcke
  • Dumog
  • Panantukan

Weiteres zu Kali…

Kali ist der ältere Name für Escrima/Eskrima oder Arnis. Der Schwerpunkt hier liegt auf dem Kampf mit Waffen. Im Kali gibt es verschiedene Stile und Arten wie es trainiert werden kann. Hier im Tengu Akasha Dojo werden die phillipinischen Kampfkünste überwiegend als weiche innere Kampfünste trainiert.

In der Spirituellen Krieger Ausbildung nach Dr. Mark Hosak sind Praktiken, Prinzipien und Techniken aus Kali, Escrima und Arnis bereits eingeflochten.

Bedeutung der Namen von Kali, Escrima und Arnis

Kali: Ka steht für Hand und Li für Bewegung. Es bedeutet also Handbewegung. In der Ursprache der Philippinen dem Tagalog.

Escrima ist aus dem spanischen hergeleitet und bedeutet Fechten.

Arnis ist aus dem spanischen Wort für Harnisch, dem Brustpanzer der spanischen Söldner abgeleitet, den es für die phillipinischen Kämpfer zu durchdringen galt. Es ist heute das gebräuchlichste Wort für die phillipinischen Kampfkünste auf den Philippinen selber.

Kali kommt von den Philippinen und ist eine alte Waffen-Kriegskunst. Es gibt sie schon seit über 2000 Jahren. Das Training begann für die Schüler schon in sehr jungen Jahren, wo zuerst einmal ausschließlich mit Rattanstöcken geübt wurde. Mit dem Heranwachsen wurden aus den Stöcken dann Schwerter, Messer, und Speere. Außerdem wurde dann in waffenlosen Verteidigungstechniken unterrichtet und im Kampf mit alltäglichen Gegenständen.

Hier git es auch eine Parallele zum Taguchi Ryu Ninjutsu. Denn ein Ninja wird so trainiert, dass er, egal in welcher Situation er sich befindet, er jederzeit mit sämtlichen Gegenständen kämpfen kann und wenn nichts als potentielle Waffe vorhanden ist, gibt es immer noch den klaren Geist, die feinstoffliche Wahrnehmung und den eigenen Körper als Waffe.

Da Kali im 18 Jhd. von den spanischen Besatzungsmächten verboten wurde, fand das Kali-Training im Geheimen weiter statt, bis es dann vor rund 100 Jahren mit dem Ende der spanischen Besatzung an die Öffentlichkeit gelangte.

Die Philosophie beim Kali ist nicht, wie bei anderen Kampfkunstsystemen davon geprägt aus der Angst heraus zu handeln. Es ist vielmehr das Kämpfen für das eigene Überleben und das Beschützen der Menschen, die einem Nahe stehen, was der Beweggrund war, dieses Kampfkunstsystem zu entwickeln. Man könnte es auch so formulieren: Wer sich liebt, der kämpft für sich. Hier wird auch der spirituelle Aspekt ersichtlich und der Grund, warum Kali im Tengu Akasha Dojo als weiche, innere Kampfkunst trainiert wird.

Beim Kali wird im Training mit Rattanstöcken stets davon ausgegangen, dass der Stock eine Klinge hat, dass heißt, er stellt eine Machete, einen Dolch oder ein Schwert da. Entsprechend effektiv ist dadurch das Training, weil dadurch der Anspruch enorm gesteigert wird und die kämpferischen Fähigkeiten schnell wachsen. Die Bewegungen für den Waffenkampf und den Kampf ohne Waffen sind gleich. Das bedeutet, wenn man mit Waffen trainiert, trainiert man gleichzeitig die waffenlose Anwendung mit. Das funktioniert  sehr gut, nicht zuletzt, weil die Bewegungen nicht künstlich erschaffen wurden, sondern von natürlichen Bewegungen abgeleitet sind. Die Effektivität ist der Maßstab dieser Kampfkunst, genauso wie beim Taguchi Ryu Ninjutsu.