Innere Kampfkunst

EIN ARTIKEL VON MARK HOSAK

Spiritueller Krieger

Spirituelle Krieger sind Frauen und Männer in jedem Alter, die bei kleinen oder großen Mißerfolgen immer wieder aufstehen und ihren individuellen Weg weitergehen, auch wenn sie auf die Nase fallen. Spirituelle Krieger geben einfach nicht auf und lassen sich von anderen auf ihrem Weg nicht beirren. Zudem ist ein spiritueller Krieger in keiner Weise starrköpfig in dem Sinne, dass er sich nichts sagen lässt. Er kann sehr wohl zuhören und über die Meinung und Ratschläge anderer nachdenken, um weise Entschlüsse zu fassen, doch lässt er sich weder beeinflussen noch rennt er einer fixen Idee hinterher, noch hat er es nötig sich unter den Befehl eines scheinbar großen und starken Mannes zu stellen. Ein spiritueller Krieger wird niemals eine Schraube in einem System sein, welches eh eine Schraube locker hat.

Ein spiritueller Krieger geht seinen eigenen Weg und folgt damit seiner eigenen Vision in Harmonie mit der Vision anderer und im Einklang mit der Natur. Er will und braucht andere nicht von etwas überzeugen, weil er einfach aus seiner Natur heraus überzeugend wirkt. Er besitzt ein hohes Maß an Resilienz (Widerstandskraft). Dazu gibt es eine chinesische Metapher des Bambus, die das verdeutlicht: Ein Bambus ist wie ein spiritueller Krieger. Gibt es einen starken Wind, so lässt sich der Bambus nicht knicken sondern lediglich biegen. So geht er flexibel mit einer Situation im Leben um, auch wenn es mal Gegenwind gibt. Er schwingt im Wind und lässt diesen an sich vorbeiziehen, ohne davon geknickt oder mitgerissen zu werden. Ist der Sturm vorbei, schnellt er in seine ursprüngliche aufrechte Haltung zurück.

Bambus ist eine Pflanze, die nicht alleine sondern mit anderen gemeinsam wächst. Von daher ist ein spiritueller Krieger kein Einzelgänger. Er kann zwar für sich alleine sein und auch wachsen, fühlt sich aber ebenso wohl in einer Gruppe unter seines Gleichen. Bambus gehört zu der Gattung der Gräser und hat ein verflochtenes Wurzelwerk. Bei einem Erdbeben wird empfohlen, in einen Bambuswald zu gehen, weil man darin vor Erdrutschen, Spalten und umstürzenden Bäumen sicher ist. Das bedeutet, dass man bei einem oder mehreren sprituellen Kriegern ebenso sicher ist, auch wenn es mal gefährlich wird und auch wenn es den Anschein hat, als würde es einen den Boden unter den Füßen wegreißen.

Spiritueller Krieger und Kämpfen

Ein Spiritueller Krieger ist keiner, der einfach nur des Kämpfens willen kämpfen will.
Ein Spiritueller Krieger ist keiner, der Kämpfen will und Kämpfen lernen will, um sich oder anderen beweisen zu müssen. Sehr wohl kann dies aber die grundlegende Motivation sein, wenn er den Kern seines Herzen noch nicht erkannt hat. Deswegen würde ein Spiritueller Krieger Lehrer, diese Motivation niemals verachten, sondern gemeinsam herausfinden, was ihn dazu bewegt. In anderen Worten hilft er, die Ursachen zu finden, warum ein Mensch so oder anders geworden ist. Und dann geht es darum, die Ursachen zu heilen. Daher beschäftigt sich ein Spiritueller Krieger sowohl mit der Kunst zu kämpfen (Kampfkunst) als auch mit der Kunst zu heilen (Heilkunst), wie es bei den Samurai damals Sitte war, weil beides einander bedingt wie Yin und Yang.

Spiritueller Krieger und Kampfkunst

Kampfkunst ist etwas anderes als Sport und Kampf. Im Kampfsport lernt man auf sportliche Weise kämpfen. Das kann sowohl Thai-Boxen, Karate sowie auch Fußball sein, weil man seine Kondition trainiert, während man kämpft. Boxen erinnert dabei mehr an einen Kampf als Fußball, doch gibt es sowohl im Fußball-Spiel als auch im Wettkampf einen Gewinner wie auch Verlierer. Ein Spiritueller Krieger denkt nicht in diesen Kategorien. Vielmehr geht er davon aus, dass wahrlich siegt, wer nicht kämpft.

Ein Spritiueller Krieger hat verstanden, dass der scheinbare Sieg über einen anderen, der nach dem Kampf am Boden liegt, die größte Niederlage überhaupt ist. Die Gründe dafür sind zahlreich. Daher werden hier nur einige benannt. Zum einen wird der andere irgendwann wieder aufstehen sich revangiren wollen. Somit ist der Sieg weder beständig noch von Dauer. Jemand anderes besiegen zu wollen, rührt oft aus dem Gefühl eines mangelnden Selbstwertes mit diversen Ängsten. Dabei ist der Gegner weniger eine Person im Außen. Vielmehr sind es inneren Anteile, Gedanken und Emotionen, die im Laufe der Jahre durch Umgebungsbedingungen und Erfahrungen entstanden sind. Diese inneren Gegner wirken wie innere Dämonen, die man nur zu gerne auf äußere Personen und Situationen überträgt, um sich selber nicht ins Gesicht zu schauen und um die eigenen Themen zu verdrängen. Daher sucht ein wahrhaftiger Spritueller Krieger im Inneren und anstelle diese inneren Anteile zu bezwingen, geht es darum, mit ihnen in Hamronie und Einklang zu kommen. Gelingt dies nicht zieht man unbewusst Personen und Situationen an, die mit Kampf, Krieg und Aggression zu tun haben.

Für einen Spirirituellen Krieger ist Angriff die schlechteste Verteidigung. Wer sich immerzu verteidigt, reagiert immer auf die Angriffe anderer. Reaktion ist jedoch fern von Freiheit, weil man mit dem Gegner in einen Ring einsteigt. Das heisst nicht, dass man gar nichts tun sollte, sondern dass der spirituelle Krieger immer besser lernt, einen Lebensstil zu führen, in dem es immer seltener zu Angriffen von anderen kommt. Manchmal ist dies eine große Aufgabe im Leben, während der spirituelle Krieger sich davon nicht beeindrucken lässt, weil er weiss, das der Weg das Ziel ist. Jeder Schritt zur Besserung ist ein wertvoller Schritt, weil er das Leben lebenswerter, harmonischer und reicher macht.

Zur Kampfkunst gehören verschiedene Disziplinen wie etwa Kampfkunst mit und ohne Waffen.

Spiritueller Krieger sein ist kein Talent. Auch wird niemand als Spiritueller Krieger geboren. Spiritueller Krieger kann jeder werden, der bereit ist, den Weg seines Herzens zu gehen und dies nicht nur vorgibt sondern vor allem in die Praxis geht und sich darum kümmert, dass er das werden kann.

Aus dem Leben eines Spirituellen Kriegers

Mark Hosak selbst fühlt sich mit seinem bisherigen Werdegang als Spiritueller Krieger. Und um diese Erfahrung weiterzugeben hat er selbst eine Ausbildung zum spirituellen Krieger entwickelt. In seiner Kindheit wurde er oft gehänselt und bis zu körperlichen Angriffen gemobbt. Durch ein Schlüsselerlebnis in einer Angriffssituation erkannte Mark Hosak, dass es hilfreich sein kann, sich mit Kampfkunst zu beschäftigen. Unweit seines Elternhauses fand er mit 13 Jahren japanische Karate-Meister in einer japanischen Internatsschule in Bremen, wo er im Laufe der kommenden 6 Jahre die Stile Goju-Ryû und Kyokushinkai lernte.

Im Laufe der Zeit zeigte sich jedoch, dass dies nicht alle Probleme löste. Sich durch Kampf behaupten können war nicht die vollständige Lösung. So machte sich Mark Hosak weiter auf die Suche über verschiedene Kampfkünste, bis er schließlich zum Ninjutsu kam und ergänzend die japanische Heilkunst Reiki kennenlernte. Und auch damit war die Reise des Weges des Herzen lange nicht beendet.

Kampfkunst und Persönlichkeits-Training

Im Laufe der Jahre beobachtete Mark Hosak, dass ein Lehrer der inneren Kampfkünste zeigt, wie man einen Angreifer sanft zu Boden führt, ohne ihn zu verletzen. Wurde dies von Schülern nachgeahmt, war jedoch deutlich zu erkennen, dass sie oft nur das Ziel sahen, den anderen zu Boden zu „kriegen“, indem sie fest zupackten und nach unten drückten. Darin zeigte sich, dass es etwas in der Persönlichkeit geben muss, das einen Schüler dazu veranlasst, sich so zu verhalten. Befragte man dann diese Schüler, ob die in ihrem Alltag gerne alles unter Kontrolle halten, wurde diese Frage meist bejaht.

So zeigen sich in diesem Verhalten innere Gegner, der auf äußere Situationen projiziert werden, und dann wiederum entsprechend reagieren, so dass neue verfahrene Situationen entstehen, die das Verhalten (z.B, Kontrolle durch Runterdrücken) bestätigen. Durch die Erkenntnis dieses Teufelskreises hieß es für Mark Hosak, einen Weg daraus zu entwickeln. Durch stärkeren Kampf gegen etwas oder gar durch Flucht scheint dies jedoch kaum möglich, weshalb er das Training des Spirituellen Kriegers erarbeitete, welches dieses Verhalten analysiert und zusätzlich mit Reiki und buddhistischer Geistheilung oder schamanischen Methoden die Ursachen beheben soll. Im Training wird hierfür ein sicherer Rahmen geschaffen, in dem die neue Verhaltensweise trainiert werden kann, bis sie zur eigenen Natur wird. Damit geht in der Regel auch das Phänomen einher, dass der Betreffende sein Verhalten im Alltag ganz natürlich ändert und die Umgebung auf ihn angenehmer als je zuvor reagiert.

Kontakt und weitere Infos

Sollten diese Ausführungen dein Interesse geweckt haben, melde dich doch einfach bei Mark Hosak und buche eine Beratung und/oder eine kostenlose Probestunde im Training zum Spirituellen Krieger.

Kostenloses Probetraining

Probetraining in Eberbach bei Heidelberg nach vorheriger Absprache mit Mark Hosak

Kontakt: office-at-markhosak.com

Ausbildung zum Spirituellen Krieger

In der Sprituellen Kriegerausbildung geht es um das Erlernen von inneren Kampfkünsten und Heilkünsten von der Pike auf bis zur Erlangung des Meistergrades. Die Basis bilden Ninjutsu und Shingon Reiki. Es kommen weitere Kampfkünste sowie Meditation der Shingon Schule und Schamanismus hinzu. All diese Methoden helfen, die Sinne zu schärfen, die Intuitionen zu schulen und einen eisernen Willen mit einem hohen Maß an Resilienz (Widerstandskraft) zu entwickeln.

Die Dauer der Ausbildung ist etwa zwei Jahre oder länger. Darin sind das regelmäßige Gruppentraining für Anfänger und Fortgeschrittene, 35 Privatstunden, Shingon Reiki 1. und 2. Grad, Japanische Kultur und Spiritualität, Spirituelle Kalligrafie, Abwehr von PSI-Angriffen und Kampfkunstseminare zu Spezialthemen enthalten.

Danach kann der ausgebildete Spirituelle Krieger Kampfkunsttrainings und Seminare im Ninjutsu, Jeet Kune Do, Kali, Escrima, Bagua Zhang Qigong waffenlos und mit den Waffen Stock, Schwert, Messer sowie Anwendungen und Meditationsgruppen der buddhistischen Geistheilung zur Entwicklung der Persönlichkeit geben.

Bei Interesse empfiehlt sich ein kostenloses Probetraining und ein ausführliches Gespräch mit Mark Hosak.

Kontakt: office-at-markhosak.com

Zur Einführung ins Taguchi Ryu Ninjutsu

Ninjutsu ist die japanische Kampfkunst der so genannten Schattenkrieger mit einer über 1000-jährigen Tradition. Das Taguchi Ryu Ninjutsu wurde vom Kampfkunstgroßmeister Ryûryû Taguchi gegründet. Taguchi-Sensei studierte seit frühester Jugend verschiedene traditionelle Kampfkünste der Samurai und Ninja, dabei brachte er es in den Stilen Shinkan Ryu und Bujinkan Ninpo Taijutsu zum Großmeister. In der Tradition des Ninjutsu schuf er in Weiterentwicklung und Verbesserung des Erlernten und Praktizierten seinen eigenen Stil, das Taguchi Ryu Ninjutsu oder mit vollem Namen „Taguchi Ryu Bo Jutsu Nyo Ken Nyo Hen Jutsu“. Der fortgeschrittenste Schüler von Taguchi-Sensei, und nach ihm selbst Höchster in der Hierarchie des Systems, ist Mark Hosak, der nach einem dreijährigen Japanaufenthalt mit täglichem Training bei Taguchi Sensei sowie der Assistenz in seinem Unterricht den Auftrag erhielt, das Taguchi Ryu Ninjutsu im Westen insbesondere in Europa zu unterrichten.

Starre Regeln, stilisierte Festlegungen/Einschränkungen wie in Samuraischulen war den Ninjas in der Regel  fremd. Sie kannten nur Effektivität und ein Leben mit sich und der Umwelt im Einklang als Maßstab für ihre Kampfkunst. Darin unterschieden sie sich zumindest offiziell von den Samurai. Dies ermöglicht es dem Ninjutsu bis heute mit der Zeit zu gehen und neue Herausforderungen zu meistern, statt zu erstarren oder in oberflächliche verkürzte sportliche Gefilde abzugleiten. Schließlich ist heute nicht mehr das Schwert die dominierende Waffe im Kampf, sondern die Schusswaffe.

Eine moderne Selbstverteidigung findet deshalb heute teilweise unter anderen Bedingungen und in anderen Verhältnissen statt als zu Zeiten des japanischen Mittelalters. Dem trägt das Ninjutsu ganz traditionell Rechnung, indem es Techniken an neue Erfordernisse anpasst und auftretende Lücken füllt. So wurde das Ninjutsu um Techniken, Erkenntnisse und Praktiken aus den Bereichen anderer innerer Kampfkünste wie etwa Taiji und Qigong Do erweitert, die  ab der Mittelstufe harmonisch als Gendai-Techniken in die Ausbildungs- und Vergabeordnung für Kyu- und Dan-Grade eingearbeitet sind, ohne die traditionellen und bewährten Wurzeln des Ninjutsu zu vernachlässigen.

Alle Techniken, sowohl die klassischen als auch die Gendai-Techniken, bauen auf weichen Bewegungen auf. Die Kraft der Techniken kommt dabei nicht aus den Muskeln, sondern resultiert aus dem taktilen Erkennen der Absicht des Gegners durch Sensitivität und dem Einbringen der Lebensenergie = Ki. Eingänge in weiterführende Techniken als Grundlage bilden die Basis für natürliche Bewegungen. Die Einheit und Entwicklung von Körper und Geist, die Einheit von Körper und Waffe sind das Ziel dieser ganzheitlichen Kampfkunst.

Die nachfolgend dargestellte Ausbildungs- und Vergabeordnung für 9 Kyu-Grade (Schülergrade) bis zum 1. Dan im Taguchi Ryu Ninjutsu dient dazu den Schüler zunächst systematisch in das Ninjutsu einzuführen und ihn bis zum 5. Kyu zum „einsatzfähigen Kämpfer/Agenten“, einem Genin, zu machen und ihm die Fähigkeit zu vermitteln sich gegen Angriffe aller Art verteidigen zu können. Grundlage dafür ist zunächst das Grundlagenseminar das mit dem 9. Kyu abschließt und dazu befähigt am eigentlichen Ninjutsu-Unterricht teilzunehmen. Bis zum 5. Kyu ist die Ausbildung systematisiert und standardisiert, unter anderem auch durch Kihon Juni Ho die 12 Grundtechniken des Tai-Jutsu, des waffenlosen Kampfes. Mit dem 5. Kyu, ab dem ein blauer Gürtel getragen wird, beginnt eine freiere individuellere Weiterbildung, man kann fast sagen ein Studium des Ninjutsu bei dem vermehrt, nicht nur technische Fertigkeiten, sondern auch die Reife eine Rolle spielt und das bis hin zum 1. Dan, dem schwarzen Gürtel, der zugleich zum Ninjustu-Lehrer befähigt. Mit dem 1. Dan ist zugleich die nötige Reife für das höhere, meisterliche Ninjutsu, der Kampfkunst als Lebensweg verbunden, es gibt 10 Dan-Grade. Ein Großmeister kann einen Rot-Weiß-Gurt tragen.