Buddhistische-Massage-Shingon-Institut

Buddhistische Massage

Die Buddhistische Massage ist ein Teil der Buddhistischen Heilkunst. Sie umfasst Massage-Techniken, in denen der Empfänger ohne eigene Anstrengung  in Positionen hinein bewegt wird, die an Yoga erinnern. Der Empfänger braucht während der Massage nichts zu tun, außer sich zu entspannen. Dadurch kommt es gleichzeitig zu einer natürlichen Dehnung und Entspannung. Sie hat in ihren Grundzügen Ähnlichkeiten zur Thai Yoga Massage. Zu den Massage-Techniken kommen außerdem spirituelle Praktiken hinzu, wie etwa die meditative Praxis von Mantras und Siddham in Bewegung aus dem Tantrischen Buddhismus.

Die Buddhistische Massage kann bekleidet oder auch mit Öl praktiziert werden. Die Technik variiert mit Öl dabei nur minimal. Das Erleben der Massage ist dann natürlich anders.

Buddhistische Massage Wirkungen

Die Buddhistische Massage ist kein Allheilmittel und ersetzt keinen Mediziner. Je nachdem wie weit ein buddhistischer Heiler in der Buddhistischen Massage ausgebildet ist, so gut sind auch seine Fähigkeiten und die daraus resultierenden Ergebnisse für den Empfänger. Hinzu kommt noch in wieweit sich der Anwender in den Empfänger einfühlen und auf seine Bedürfnisse eingehen kann. Je höher das gegenseitige Vertrauen und je größer die Sympathie zwischen beiden ist, umso schneller können gute Resultate erzielt werden. Dies ist ein Aspekt, der oft außen vor gelassen wird, wenn die Methode nur auf ihre technischen Aspekte reduziert wird.

Die Buddhistische Massage ist sowohl für den Empfänger wie auch für den Gebenden eine angenehme Erfahrung und fördert die persönlich-spirituelle Entwicklung und Sinnlichkeit für beide Seiten gleichermaßen. Neben der Wellness-Komponente der wohltuenden Entspannung und dem Lösen energetischer Schlacken und Blockaden fördert die Massage eine gesunde und aufrechte Körperhaltung, die auch das Selbstbewusstsein und das Körperbewusstsein stärkt. Darüber hinaus  bereitet die Buddhistische Massage insbesondere auf die Meditation vor, weil mit ihr der Körper und insbesondere die Beine so beweglich werden, dass die klassischen Meditations-Positionen leichter und länger eingenommen werden können.

Die Erfahrung hat ebenso gezeigt, dass bei regelmäßiger Anwendung durch das sanfte Dehnen und entspannte Massieren die Schönheit, eine gute Figur und die Gesundheit gefördert werden.

Dadurch werden auch die Durchblutung, der Kreislauf und die Verdauung und weitere Funktionskreisläufe des Körpers über Bewegung, Atmung und Stimulierung der Energiebahnen wie etwa Nadis und Chakren angeregt.

Hier eine unvollständige Liste der Wirkungen:

  • Anregung des inneren Energieflusses
  • Tiefenentspannung und Lösen von Spannung
  • Entwicklung und Wiedererlangung der Sinnlichkeit
  • Reduktion von Stress
  • Vitalisierend und Energetisierung
  • Unterstützung einer gesunden und aufrechten Körperhaltung
  • Förderung der Durchblutung
  • entspannte Stabilisierung der Wirbelsäule und Gelenke
  • Steigerung der Flexibilität in Muskeln, Sehnen und Gelenken
  • Entschlackung von Ablagerungen, Schlacken und Blockaden
  • Entwicklung der Koordination, des Körpergefühls und Körperbewusstseins
  • Lösung klebender Muskelpartien
  • Anregung des Stoffwechsels
  • Lösung, mentaler, emotionaler und energetischer Blockaden
  • Unterstützung eines klaren Geistes und ruhigen Gemüts
  • Steigerung des Wohlbefindens

Teilnehmer-Feedback – Buddhistische Massage

Das sagen begeisterte Teilnehmer zum Seminar Buddhistische Massage mit Dr. Mark Hosak

Lieber Mark,

ich danke Dir von Herzen für das wundervolle und heilsame Seminar „Buddhistische Massage“. Ich habe mich seit langem beim Lernen nicht so gut gefühlt. Meine spontane Teilnahme, die ich erst spät abends am Vortag meiner Anreise beschlossen hatte, war wahrhaftig meine beste Entscheidung seit langem.

Schon die Geschichte und Zusammenhänge waren äußerst interessant zu erfahren. Wir spürten nichts von „trockener Theorie“, sondern nahmen jede von Dir lebhaft und leicht verständlich erzählte Information mit Begeisterung und dadurch einprägsam auf.

Sogar etwas heikle Themen oder „Baustellen“ (wie ich meine persönlichen Problemchen gerne nenne) konnten wir völlig offen, ohne Scham und in absolutem Vertrauen besprechen. Ich selber bin sehr glücklich darüber, dass sich während des Seminars so einige meiner Blockaden und mich früher behindernde Fesseln ins Nichts aufgelöst haben. Das „Sprengen dieser Ketten“ waren für mich unbeschreibbare Glücksmomente, die ich auch jetzt noch spüre.

Alle Teilnehmer/innen waren ganz schnell eine große Familie in vertrauensvollem und fröhlichem Umgang miteinander. Sie sind mir alle zu Seelenverbundenen geworden.

Die erlernten und erfahrenen Massagen sind über die Maßen wohltuend und entspannend. Dabei kann ich nicht sagen, was für mich schöner war: Das Geben oder das Nehmen. Bereits die Massagetechniken und passiven Dehnungen, die mit Bekleidung angewendet werden können, sind körperlich und seelisch heilsam. Wenn jemand die anschließende Ölmassage nicht mag, reicht das meiner Meinung sogar schon aus für eine heilsame Wirkung. Jedoch sind die vielen möglichen weiteren unerschöpflichen Varianten für Massieren und Streichungen mit himmlisch duftendem angewärmten Öl auf der Haut ein Höchstgenuss, auf den ich persönlich nicht verzichten möchte. Dabei entscheidet jede/r selbst und unkompliziert, wieviel Haut mit Öl verwöhnt werden darf.

Unsere Einweihung und Verbindung zu Aizen Myoo war für mich ein sehr emotionales und bedeutsames Erlebnis. Uns ist damit die Möglichkeit gegeben worden, Aizen Myoo um Unterstützung und Führung bei unseren Massagen zu bitten. Die Wirkung war auch sofort und intensiv spürbar. Für mich ist es zudem sehr schön zu wissen, dass Aizen Myoo einer der Beschützer des Buddhismus und Danichi Nyorai ist, dem Sonnen-Buddha und Hüter der unerschöpflichen Reiki-Quelle. Denn Reiki ist mein Lebenselixier.

Nicht zuletzt war der Aufenthalt im Shingon-Institut, verteilt auf die mit positiven und geschützten Energien erfüllten Räume, himmlisch zum Kräftetanken. Das Beisammensein hat richtig Spaß gemacht.

Ich gebe zu, ich schwebe noch, denn die Erlebnisse und Begegnungen wirken noch sehr stark und sicher auch nachhaltig. Mein neues Körpergefühl ist einfach fantastisch. Ich sehe im Spiegel eine hübsche Frau, die im Innen und Außen aufrechter durch das Leben geht.

Ich bin vorfreudig gespannt, wie es mit mir weitergeht. Der Stein ist jedenfalls ins Rollen gekommen. Und ich freue mich auf das, was mich kommendes Wochenende durch die Teilnahme am Seminar „Shingon Reiki Grad 1“ erwartet.

Bis dahin erhelle ich gerne mit meinem inneren Strahlen und meinem Dauerlächeln im Gesicht die Welt.

Herzlichst

Heidrun

Buddhistische Massage mit Dr. Mark Hosak

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Ablauf der Buddhistischen Massage

Zunächst darf der Empfänger entscheiden, ob er bekleidet oder mit Öl massiert werden möchte. Auch darf er Wünsche äußern, wo der Schwerpunkt der Massage liegen soll. Dabei stehen folgende Bereiche zur Auswahl: Kopf, Schultern und Nacken, Rücken, Arme, Beine und Oberkörper. Der Schwerpunkt wird dann im Rahmen der Gesamt-Massage hervorgehoben.

Die Massage beginnt mit einer traditionellen Fuss- und Beinmassage gefolgt von Rücken, Nacken, Schultern und Armen und Kopf. Nach einer wohltuenden Aufwärm-Phase mit Hand-, Finger-Druck und Streichel-Bewegungen kommt es zum fließenden Übergang zu den passiven Dehn- und Yoga-Übungen. Zwischendurch und bis zum Ende der Massage wird weiter massiert. Der Empfänger kann sich dabei aussuchen, ob er eher einen sanften oder festeren Druck wünscht.

Geschichte der Buddhistischen Massage

Die Buddhistische Massage hat eine lange Geschichte, die mindestens auf die Zeit des historischen Buddhas Siddharta Gautama vor 2500 Jahren zurückgeht. Zu seinen Lebzeiten praktizierte ein bekannter Arzt namens Jīvaka Komārabhacca (Skr.: Jīvaka Kumārabhṛta), dessen Vater die brahmanische Heilsgestalt Āmrapâlī sein soll. Bei der Geburt soll er bereits Akkupunktur-Nadeln und Heilkräuter in der Hand gehabt haben, was von den Brahmanen so gedeutet wurde, dass er ein Heilerkönig  werde. Wie dem auch sei, nach seiner medizinischen Ausbildung in Taxila wurde er zu einem bekannten Arzt und heilte den Buddha Siddharta Gautama am Hofe des König Bimbisara in Magadha. So kam es dazu, dass der Buddha von Jivaka lernte und Jivaka vom Buddha lernte. Während tiefer Meditation und aus seinem heilkundlichen Erfahrungsschatz entwickelte Jivaka sein eigenes System der natürlichen Heilung, welches mit Massage, spirituellen Praktiken und einer gesunden Ernährung die Grundlage der Buddhistischen Massage bildet. Jivakas System der Buddhistischen Heilkunst wurde nach seinem Tode von den Schülern des Buddhas weiter überliefert und zu einem festen Bestandteil der Ausbildung von Mönchen im Kloster.

Unter dem indischen König Ashoka (Skr. Aśoka 304-232 BC) wurden buddhistische Mönche in seinem gesamten Königreich entsandt, um den Buddhismus zu verkünden. Dabei verbreiteten die Wandermönche insbesondere meditative spirituelle Praktiken und Jivakas Buddhistische Heilkunst. Einige der Wandermönche gingen bis über die Grenzen hinaus nach Indonesien und Thailand. Von dort aus verbreitete sich insbesondere der Tantrische Buddhismus mit den Methoden der Buddhistischen Heilkunst nach China, Korea und Japan. Mit der Entstehung der Klöster kam es dazu, dass die Mönche sich gegenseitig massierten, um sich für ihre Meditationspraktiken in ein förderndes Gemüt zu bringen, die Meditation zu vertiefen und um ihren Körper gesund und geschmeidig zu halten.

Japan wie auch Thailand gehören zu den Ländern, die Elemente und Weisheitslehren fremder Kulturen assimilieren statt sie zu bekämpfen. So floss medizinisches Wissen nicht nur aus Indien sondern z.B. auch aus China mit seinen schamanisch- und magisch-daoistischen Praktiken des Qigong mit in die Buddhistische Heilkunst ein. Das führte gleichzeitig dazu, dass es in der Buddhistischen Heilkunst mehrere Arten von Energiebahnen wie die der Nadis aus Indien und die der Medridiane aus China gibt und auch unterschiedliche körperliche Übungen aus den chinesischen Kampfkünsten oder dem indischen Yoga.


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